Eröffnung des Meistersommers im Handwerkhaus Bad Goisern unter Mitwirkung der PTS Bad Goisern

Die Schüler der Holz- und Metallgruppe leisteten auch heuer wieder einen recht interessanten Beitrag zur Eröffnung des Meistersommers am 9. Juni, die unter dem Motto “Handwerk-verbindet“ stand

Sie stellten Skulpturen für den Gartenbereich, für die Terrasse oder das Foyer her. Die Figuren wurden mit verschiedensten Verbindungstechniken aus Holz, Metall, Glas und Beton hergestellt.

Aus alten Holzbrettern schnitten die Schüler Objekte aus und polierten sie glatt. Passendes Buntglas musste zugeschnitten, gebrochen, gekröselt und geschliffen werden, damit es richtig passte. Böden von Buntglasflaschen wurden abgeschnitten und schließlich in die Formen eingepasst. Schließlich konnte das Glas dann mit Silikon verklebt werden und letztendlich betonierten die Schüler noch Sockel für die Figuren.

Im Laufe des Schuljahres entstanden so ganz einzigartige, künstlerisch hochwertige Skulp-turen, die dann bei der Eröffnung des Meistersommers stolz präsentiert wurden.

Die Schüler und Schülerinnen der Handelsgruppe standen während der Veranstaltung den Besuchern zur Verfügung, um ihnen über die einzelnen Aussteller Auskunft geben zu können. Daher war es im Vorfeld notwendig, sich mit den einzelnen Handwerkern genauer auseinanderzusetzen und Recherchen über die ausstellenden Betriebe anzustellen.

Aufgrund der guten Vorbereitung gelang es ihnen bravourös, diese Führungen durchs Haus zu machen.

Die Lehrer der PTS Bad Goisern sind stolz auf ihre Mädchen und Burschen, die am Ende dieses Schuljahres ins Berufsleben entlassen werden. Sie haben hiermit bewiesen, dass sie dazu die nötige Reife besitzen.

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Handelsgruppe der PTS Bad Goisern besucht Handwerkhaus

Die Handelsgruppe besuchte im April im Praxisunterricht das Handwerkhaus in Bad Goisern.

Während einer Führung versuchte Frau Mag. Kern die unterschiedlichen Handwerksbetriebe den Mädchen und Burschen in äußerst verständlicher und ansprechender Art und Weise näher zu bringen. In Form eines Rollenspiels mussten sie sich letztendlich in die Rolle verschiedener Handwerker hineinversetzen und die Waren mit all ihren Vorzügen und Besonderheiten präsentieren. Ein herzlicher Dank gilt Frau Mag. Kern, die die Mädchen und Burschen bei den Präsentationen unterstützte und ihnen teilweise recht geschickt auf die Sprünge half.

Dies alles geschieht im Hinblick auf die heurige Eröffnung des Meistersommers am 9. Juni 2017, bei der die Schüler der Handelsgruppe Recherchen über die Aussteller des Meistersommers 2017 anstellen müssen, entweder mit Hilfe von Informationen übers Internet oder durch direkten Kontakt mit den Firmen, und übersichtliche Zusammenfassungen schreiben sollen. Schließlich ist es Aufgabe der Schüler und Schülerinnen, sich mit den Inhalten auf intensive Art und Weise auseinanderzusetzen, sodass sie letztendlich imstande sind, bei der Eröffnungsveranstaltung die Produkte der Aussteller zu präsentieren und interessierte Schüler- oder Kindergartengruppen durchs Haus zu führen.

Laura kleinKatia

Über den Umgang mit Asylwerbern

 

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Weil dies ein Thema ist, über das sehr kontroversielle Ansichten im Umlauf sind, luden die beiden BOL-Lehrerinnen die zwei besten Kennerinnen dieses Bereiches in die PTS Bad Goisern. Frau Marlene Ebenberger, welche für die Betreuung im Salzkammergut zuständig ist, und Frau Birgit Scheutz, die Leiterin zweier Häuser, in denen Menschen wohnen, die ihre Heimat verlassen mussten.

Zu Beginn stellten die beiden Damen ein Video vor, in dem zwei Männer über ihre Heimat schwärmen. Erst am Ende kommt heraus, dass beide Flüchtlinge sind - ein Syrer, der 2015 aus seiner Heimat flüchten musste und ein Jude, der dem Holokaust in Deutschland entflohen war.Wie sehr sich die Aussagen dieser beiden doch glichen!

Im Anschluss wurden jene Fragen beantwortet, welche die Jugendlichen auf Kärtchen geschrieben hatten. Frau Ebenberger und Frau Scheutz brachten in viele Vorurteile Wissen. So klärten sie, dass diese Menschen neue Kleidung haben, weil Firmen viele unverkaufte Waren den Asylwerbern zukommen lassen. Dass das Handy schon von ihrem Heimatland mitgebracht wurde, und es die Nabelschnur zu den Verwandten darstellt. Auch über den "Reichtum" der Asylwerber redete man - 150 € für Gewand jährlich, wenn man keinen gefüllten Kleiderkasten hat - sind nicht viel und sich täglich um 5,50 € über Wasser zu halten schier unmöglich, wenn man sich davon versorgen soll. Arbeiten würden alle gerne, aber leider dürfen nur Leistungen für die Gemeinde erbracht werden und da gibt es nicht genug Betätigungsfelder. Handlungsbedarf gibt es bei den Politikern, aber solange sich niemand traut, dieses Thema aufzugreifen, solange wird zwar weiter geschimpft, aber es ändert sich nichts.

Schön wäre es, wenn unsere Jugendlichen jene respektvolle Grundhaltung, die sie heute während dieses Workshops gezeigt haben, ihr ganzes Leben lang beibehalten würden. Vielen Dank auch den beiden Damen, die unseren Ansichten menschliche Tiefen verliehen haben.

Besuch der beiden Polyklassen beim Bezirksgericht Bad Ischl

Mitte Mai waren wir beim Bezirksgericht in Bad Ischl. Wir wurden von der Richterin über verschiedene strafrechtliche Angelegenheiten aufgeklärt und durften bei drei Verhandlungen dabei sein, was äußerst interessant war. In zwei Fällen ging es um Diebstahl und in einem Fall um Drogenmissbrauch. Alle Angeklagten erhielten eine bedingte Haftstrafe und eine Geldstrafe.

Gericht groß

 

Lehrausgang ins Gesundheitshotel Bad Goisern

Anfang Mai machte die Handel- und. Bürogruppe einen Lehrausgang ins Kurzentrum Jodschwefelbad. Frau Sabine Jax führte uns durchs Haus. Sie zeigte uns sämtliche Einrichtungen, angefangen von Therapieräumen bis zu den Speisesälen und der Küche. 94 Angestellte sind im Kurhotel beschäftigt, von denen man natürlich äußerstes Engagement erwartet. Ob man aus seinem Beruf etwas macht oder nicht, hängt nämlich ganz und gar von jedem einzelnen ab. Diese Lehre gab uns Frau Jax mit auf unseren Weg und wünschte uns alles Gute für die Zukunft.

 

Kurhotel bearbeitet

Handwerk „verbindet“

Beitrag der Holz- und Metallgruppe zur Eröffnung des Meistersommers im Handwerkhaus

Wir Schüler der Holz- und Metallgruppe leisten heuer wieder einen recht interessanten Beitrag zur Eröffnung des Meistersommers im Handwerk-haus.

Wir machten uns auf die Suche nach möglichen kreativen aber auch nützlichen Umsetzungen des Themas. Schließlich fassten wir den Entschluss Skulpturen für den Gartenbereich, für die Terrasse oder das Foyer zu machen. Die Figuren sollten mit verschiedensten Verbindungstechniken aus Holz, Metall, Glas und Beton hergestellt werden.

Aus alten Holzbrettern wurden Objekte ausgeschnitten und glatt poliert. Passendes Buntglas musste zugeschnitten, gebrochen, gekröselt und geschliffen werden, damit es richtig passte. Böden von Buntglasflaschen wurden abgeschnitten und schließlich in die Formen eingepasst. Schließlich wurde das Glas dann mit Silikon verklebt. Wir bohrten Löcher für die Ständer, fertigten Metallstützen und Schalungen und betonierten die Sockel für die Figuren.

Im Frühling des laufenden Schu-jahres entstanden so ganz einzigartige, künst-lerisch hochwertige Skulp-turen, die wir dann stolz bei der Eröffnung des Meister-sommers am 9. Juni 2017 präsentieren dürfen.

Skulptur

 

 

Lehrausgang zur Bildhauerwerkstatt von Lukas Österreicher

Im Rahmen unseres Praxisunterrichts machten wir am 2. Mai einen Lehrausgang zur Bildhauerwerkstatt von Herrn Lukas Österreicher. Da er auch bei der Meistersommereröffnung vom Handwerkhaus dabei ist und unsere Handelsgruppe Recherchen über die einzelnen Handwerksbetriebe im Rahmen eines Schulprojekts machen soll, erzählte uns Herr Österreicher sehr viel über die Entstehungsgeschichte seines Einmannbetriebs und über die Produkte, die er herstellt, angefangen von wunderschönen Krampusmasken bis hin zu einem wahren Kunstwerk, einer Christusstatue. Es war sehr aufschlussreich zu erfahren, wie Herr Österreicher in seiner Werkstatt arbeitet.

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Besuch bei der Lebenshilfe Bad Ischl

Auch heuer machten wir im Mai wieder einen Lehrausgang zur Tagesheimstätte der Lebenshilfe in Bad Ischl. Hier werden Menschen mit geistiger bzw. mehrfacher Behinderung, die nicht mehr zur Schule gehen, liebevoll betreut.

Nach einer sehr informativen Einleitung durch die Leiterin, Frau Nussbaumer, bei der wir einen guten Einblick in die Arbeitswelt der Lebenshilfe erhielten, wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt und durften dann in den Beschäftigungsgruppen, in denen je nach Neigung und Interesse Werkstücke aus Holz, Weihnachtsschmuck, sowie Wachskerzen, geschöpftes Papier und seit einigen Jahren auch Keramikgegenstände hergestellt werden, mithelfen bzw. den Klienten bei ihrer Tätigkeit zusehen.

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