Besuch beim Bezirksgericht

Mitte Mai waren unsere beiden Polyklassen beim Bezirksgericht in Bad Ischl. Wir wurden von der Richterin über verschiedene strafrechtliche Angelegenheiten aufgeklärt und durften bei einigen Verhandlungen dabei sein, was äußerst interessant war. In zwei Fällen wurde das Urteil in Abwesenheit der Angeklagten gefällt, da sie zum Gerichtstermin nicht erschienen waren. Da zwei Gerichtsfälle ausfielen, nahm die Richterin die Gelegenheit wahr und beantwortete unsere Fragen, was für uns alle sehr aufschlussreich war.

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Exkursion der PTS Bad Goisern zum Ars Electronica Center und zur Zentrale der Raiffeisenbank in Linz

Mitte April ermöglichte uns Herr Dir. Miller von der Raiffeisenbank Bad Goisern eine Führung durchs Ars Electronica Center in Linz. Begleitet wurden wir von zwei Mitarbeitern der Raiffeisenbank, die vor Ort alles zu unserem Wohle regelten. Das Center ist ein Museum der Zukunft, in dem man Wissenschaft, Technologie und Kunst am neuesten Stand vorfindet und in dem Innovativität keine Grenzen kennt. Bei einer 3D-Vorführung erhielten wir Einblicke ins Weltall und wir machten eine Zeitreise ins antike Rom.

Zu Mittag wartete  im Restaurant des Museums noch eine Stärkung mit Wurst- oder Käsesemmeln und einem erfrischenden Getränk auf uns.

Im Anschluss daran ging es dann zur Zentrale der oberösterreichischen Raiffeisenbank, wo kompetentes Führungspersonal uns über den Aufgabenbereich des Geldinstitutes sowie über Wertpapier- und Aktiengeschäfte aufklärte.

Wir bedanken uns recht herzlich bei der Raiffeisenbank Bad Goisern für diese interessante Exkursion.

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Integration

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Damit Integration gelingen kann, dafür muss man sich zuerst einmal mit diesem Thema befassen. Aus diesem Grund besuchten uns gestern Frau Birgit Scheutz, die langjährige Flüchtlingsbetreuerin der Region, und Sven Janson mit seinem Kollegen von der Volkshilfe Linz.

Er erzählte uns, dass die Volkshilfe für vier Menschengruppen tätig ist, die ihre Hilfe benötigen: Bedürftige, Alte, Menschen mit Beeinträchtigungen und Verfolgte. Anhand der eigenen Lebensgeschichte sahen wir, dass man nicht immer dort bleibt, wo man geboren wurde. Nachdem wir den Begriff Heimat geklärt hatten, erkannten wir, dass man diese in den meisten Fällen freiwillig verlässt, der Liebe wegen oder weil man eine bessere Ausbildung oder einen einträglicheren Beruf anstrebt. Manche müssen jedoch weggehen, weil sie verfolgt werden. Ganz genau definiert die Genfer Flüchtlingskonvention, wer schützenswert ist und wem jeder Staat Asyl zu gewähren hat. Wie das mit dem Stelllen von Asylanträgen ist, was ein Asylwerber tun darf, wie lange Asylanträge in Österreich dauern und was ein positiver oder ein negativer Asylbescheid bewirken, all das wurde von Herrn Janson geklärt.

Handelsgruppe der PTS Bad Goisern besucht Handwerkhaus

Die Handelsgruppe besuchte im April im Praxisunterricht das Handwerkhaus in Bad Goisern.

Während einer Führung versuchte Frau Mag. Kern die unterschiedlichen Handwerksbetriebe den Mädchen und Burschen in äußerst verständlicher und ansprechender Art und Weise näher zu bringen. In Form eines Rollenspiels mussten sie sich letztendlich in die Rolle verschiedener Handwerker hineinversetzen und die Waren mit all ihren Vorzügen und Besonderheiten präsentieren. Ein herzlicher Dank gilt Frau Mag. Kern, die die Mädchen und Burschen bei den Präsentationen unterstützte und ihnen teilweise recht geschickt auf die Sprünge half.

Dies alles geschieht im Hinblick auf die heurige Eröffnung des Meistersommers im Juni 2018, bei der die Schüler der Handelsgruppe Recherchen über die  Aussteller des Meistersommers 2018 anstellen müssen,  entweder mit Hilfe von Informationen übers Internet oder durch direkten Kontakt mit den Firmen, und übersichtliche Zusammenfassungen schreiben sollen. Schließlich ist es Aufgabe der Schüler und Schülerinnen, sich mit den Inhalten auf intensive Art und Weise auseinanderzusetzen, sodass sie letztendlich imstande sind, bei der Eröffnungsveranstaltung die Produkte der Aussteller zu präsentieren und interessierte Schüler- oder Kindergartengruppen durchs Haus zu führen.

Die Praxisstunden werden im Vorfeld dazu genützt, dass die Mädchen und Burschen ihre verkaufstechnischen Übungen an Ort und Stelle im Handwerkhaus machen dürfen, wo ihnen zu jedem Handwerksbetrieb die notwendigen Verkaufsprodukte zur Verfügung stehen und sich somit eine realistische Verkaufssituation ergibt. Aufgrund der gegebenen Anschaulichkeit, ist es auch möglich, dass alle völlig frei ohne Unterlagen ihre Verkaufsgespräche führen. Die erstellten Informationsunterlagen über die Betriebe werden foliert und während des Meistersommers bei den ausstellenden Firmen aufgelegt.

 

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Vortrag zum Thema Schwangerschaftsabbruch

Abtreibung bearbeitetAm 16. Mai 2018 hielten zwei junge Damen vom Verein „Jugend für das Leben“ für die Mädchen der PTS Bad Goisern einen Vortrag über die Problematik eines Schwangerschafts-
abbruches. Sie informierten die Jugendlichen über die Entstehung des Lebens und die Entwicklung des Kindes von der Befruchtung weg bis hin zur Geburt und berichteten über die unterschiedlichsten Möglichkeiten der Abtreibung, die bis zur Geburt erlaubt sind. Es kamen in einem Kurzfilm auch Frauen zu Wort, die diesen Schritt im Nachhinein bitter bereut haben. In einem Feedback zum Vortrag zeigte sich, dass die meisten eine Abtreibung ablehnen bzw. maximal bis zum dritten Schwangerschaftsmonat befürworten würden. Die Mädchen waren außerdem der Meinung, dass dieses Thema für sie schon einen großen Stellenwert hat, da eine ungewollte Schwangerschaft jeden treffen könnte.

Besuch der Poly b Klasse bei der Lebenshilfe Bad Ischl

P4161603Auch heuer machten die Mädchen und Burschen der Polytechnischen Schule Bad Goisern im April wieder einen Lehrausgang zur Tagesheimstätte der Lebenshilfe in Bad Ischl. Hier werden Menschen mit geistiger bzw. mehrfacher Behinderung, die nicht mehr zur Schule gehen, liebevoll betreut.

Nach einer recht informativen Einführung durch Frau Hasenleitner, bei der die Schüler einen Einblick in die Arbeitswelt der Lebenshilfe erhielten, wurden die Jugendlichen in Kleingruppen aufgeteilt und sie durften dann in den Beschäftigungsgruppen mithelfen, in denen je nach Neigung und Interesse Werkstücke aus Holz,  sowie Wachskerzen, geschöpftes Papier und Keramikgegenstände hergestellt werden.

Die Menschen mit Beeinträchtigung gingen recht aufgeschlossen auf die Besucher der PTS zu und zeigten ihnen, wie ihre Arbeit zu verrichten ist. Es werden auch einfache Tätigkeiten für heimische Unternehmen durchgeführt, wobei man bemüht ist, die Mitglieder der Gruppe auf genaues und verlässliches Arbeiten hinzutrainieren.

Im Keramikkaffee, das seit einigen Jahren regelmäßig durchgeführt wird und im Pfarrheim in Bad Ischl täglich stattfindet, werden gemeinsam mit den Klienten der Tagesheimstätte Keramikgegenstände hergestellt, die sich sehen lassen können. Jeder, der Interesse hat, kann an diesem Workshop teilnehmen.

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PTS Bad Goisern baut Hochbeet mit Firmenanleitung

Unter Anleitung der Firma Besendorfer, die einen Zimmerer und einen Spengler zur Verfügung stellte, gelang es den Schülern der Holz- und der Metallgruppe der PTS Bad Goisern, ein professionell gezimmertes Hochbeet aus Lärchenholz für die Schulküche zu errichten. Das Material wurde von der Firma Besendorfer gespendet. Die Köchinnen können nun hier Gemüse und Kräuter anbauen und ihre Speisen mit biologisch hochwertigen Zutaten bereichern, was heutzutage einen hohen Stellenwert hat.

Am Beispiel dieses Projektes kann man wieder sehen, wie gut die Zusammenarbeit zwischen der Polytechnischen Schule und den heimischen Betrieben funktioniert. Wir danken der Firma Besendorfer recht herzlich für ihre Unerstützung.

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Zu Besuch in der Lebenshilfe

IMG 0357Weil Jugendliche auch etwas über den Tellerrand blicken sollen, besuchten wir in zwei Turnussen die  Arbeitsstätten der Lebenshilfe in Pfandl.

Frau Christine Hasen-leithner empfing uns im Wintergarten und gab  einen interessanten Einblick über die Entstehung der Lebenshilfe, ihre Aufgaben und  Ziele. Sie erzählte uns, dass der Standort mit 44 Klienten vollkommen ausgelastet ist,  die Mittel immer mehr gekürzt werden und die Anforderungen an die Betreuer  vielfältiger werden.

Anschließend machten wir einen Rundgang durch das Haus, erhielten Informationen über die Beschäftigungsgruppen und schauten uns auch Funktionsräume an. Zuletzt durften wir uns eine Gruppe aussuchen, bei der wir dann fleißig mitgearbeitet haben und dadurch auch einen kleinen Einblick in die Arbeitswelt der hier Tätigen bekommen konnten.